Ehrenkodex der Yogalehrerinnen und Yogalehrer

Einleitung

Yoga wirkt auf verschiedenen Ebenen – körperlich, mental und emotional. Diese Wirkung entsteht im direkten Kontakt zwischen Lehrperson und Teilnehmenden und erfordert neben fachlicher Kompetenz auch Achtsamkeit, Integrität und Verantwortungsbewusstsein.

Die Qualität von Yogaunterricht zeigt sich nicht nur im Wissen, sondern auch in der Haltung der Lehrperson und im Umgang miteinander. Der Schweizer Yogaverband hat dafür einen Ehrenkodex formuliert. Er schafft Orientierung, stärkt Transparenz und unterstützt eine verantwortungsvolle Berufsausübung.

Für Mitglieder des Schweizer Yogaverbandes ist die Einhaltung dieser Grundsätze verbindlich. Sie tragen damit zu einem vertrauensvollen und professionellen Umfeld im Yoga bei.

  • Als YogalehrerInnen sind wir uns der Verantwortung gegenüber unseren Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer bewusst. Nach bestem Wissen und Gewissen setzen wir unsere Kräfte dafür ein, ihre körperliche Gesundheit und Lebenskraft zu fördern, ihnen Wege zu seelischer Stärke und innerer Harmonie aufzuzeigen, sowie Hilfestellungen für ihre geistig-spirituelle Entwicklung anzubieten.
  • Wir vermitteln bewährte gesundheitswirksame Methoden und Uebungsweisen im vollen Respekt der geistigen und konfessionellen Freiheit des anderen Menschen.
  • Wir achten die Persönlichkeit des Teilnehmers bzw. der Teilnehmerin. Wir tragen Sorge dafür, dass keine Abhängigkeiten entstehen und enthalten uns jeglicher psychischer, sozialer oder materiellen Ausnutzung.
  • Für unseren Unterricht verrechnen wir Preise, die nicht höher liegen als die vom Schweizer Yogaverband empfohlenen Richtpreise.
  • Wir bleiben uns der Grenzen unserer Möglichkeiten bewusst und verweisen KlientInnen bei ernsten körperlichen oder psychischen Krankheitsfällen in ärztliche Behandlung. 
  • Unser Ziel ist es, durch ein handhabbares, relevantes Qualitätsmanagement die Güte unseres Yogaunterrichts sicherzustellen.

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